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Who's Afraid of Alice Miller?

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Who's Afraid of Alice Miller?

Mit "Who's Afraid of Alice Miller?" kämpft der Regisseur Daniel Howald gegen das Vergessen des Holocausts und porträtiert letzte Überlebende dieses Kriegsverbrechens.

Originaltitel: Who's Afraid of Alice Miller?
Filmstart: 22.04.2022
Filmlänge: 101 Minuten
Land/Jahr: CHE/2020
Genre: Dokumentation
Darsteller: Martin Miller, Irenka Taurek, Cornelia Kazis, Oliver Schubbe, Ania Dodziuk
Regie: Daniel Howald
Verleih: Filmdelights
Altersfreigabe:

Verfügbare Versionen

  • Digital 2D

Inhalt

Martin erlebt eine Kindheit ohne Liebe: Er wird von seiner Mutter mit Gefühlskälte verstoßen und vom Vater geschlagen. Die Geschichte klingt wie ein Fallbeispiel aus dem Buch „Das Drama des begabten Kindes“ der weltberühmten Psychoanalytikerin Alice Miller. Aber Martin ist der Sohn der engagierten Kinderrechtlerin. Nach Alice Millers Tod macht sich Martin auf die Reise, um endlich den Widerspruch zwischen der bekannten Kindheitsforscherin und der zerstörerischen Mutter zu verstehen. Und schließlich entdeckt er, was zwischen ihm und seiner Mutter steht: das größte Drama des 20. Jahrhunderts, die Shoa, die Vernichtung des jüdischen Volkes. Die junge Alice Miller überlebte als Jüdin unter falscher Identität in Warschau mitten unter den Nazis - und musste alle Gräueltaten miterleben. Aber diese traumatischen Erlebnisse verdrängt Alice und spaltet sie ein Leben lang ab. Je tiefer Martin in die Biographie seiner Mutter eindringt, desto deutlicher wird: sein eigener seelischer Schmerz ist das Erbe von etwas, das er selbst nie erlebt hat.

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