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Das schweigende Klassenzimmer

Bewertung

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Das schweigende Klassenzimmer

Eine packende und wahre Geschiche über den außergewöhnlichen Mut Einzelner in einer Zeit der politischen Unterdrückung.

Originaltitel: Das schweigende Klassenzimmer
Filmstart: 02.03.2018
Filmlänge: 112 Minuten
Land/Jahr: DEU/2018
Genre: Drama
Darsteller: Leonard Scheicher, Tom Gramenz, Anna Lena Klenke, Jonas Dassler
Regie: Lars Kraume
Verleih: Constantin Film
Prädikat: bes. wertvoll
Altersfreigabe:

Verfügbare Versionen

  • Digital 2D

Inhalt

1956: Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gramenz) in der Wochenschau dramatische Bilder vom Aufstand der Ungarn in Budapest. Zurück in Stalinstadt entsteht spontan die Idee im Unterricht eine solidarische Schweigeminute für die Opfer des Aufstands abzuhalten. Doch die Geste zieht viel weitere Kreise als erwartet: Während ihr Rektor (Florian Lukas) zwar zunächst versucht, das Ganze als Jugendlaune abzutun, geraten die Schüler in die politischen Mühlen der noch jungen DDR. Der Volksbildungsminister (Burghart Klaußner) verurteilt die Aktion als eindeutig konterrevolutionären Akt und verlangt von den Schülern innerhalb einer Woche den Rädelsführer zu benennen. Doch die Schüler halten zusammen und werden damit vor eine Entscheidung gestellt, die ihr Leben für immer verändert…

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grafenberg, 09.03.2018

"Ihr seid jetzt Staatsfeinde: Ihr seid Staatsfeinde, weil ihr frei gedacht habt"

Ein sehr wichtiger Film über den friedlichen Widerstand gegen den Kommunismus. Leider werden Staaten wie die DDR von den heutigen Linken idealisiert und in der allgemeinen Wahrnehmung stehen sie auch positiver da, als sie waren. Links wird mit tolerant gleichgesetzt, was natürlich weder damals noch heute den Tatsachen entspricht. Umso überraschender ist es, wie ehrlich dieser Film die DDR behandelt. Links hatte immer Probleme mit Andersdenkenden. Damals wurden Panzer geschickt. Heute wird eher das Mittel der Verleumdung genutzt. Gleich ist damals wie heute, dass Andersdenkende pauschal als "Faschisten" und "Nazis" bezeichnet werden. Auch in dem Film wird das anscheulich dargestellt, wodurch sich gruselige Parallelen zum heutigen politischen Kurs ergeben. Im großen und ganzen ist der Film die Darstellung eines surrealen, orwellschen, völlig gehirngewaschenen diktatorischen Staats, die umso gruseliger ist, weil es diesen Staat tatsächlich gegeben hat und er auch heute noch erschütternd viele Anhänger hat. Wüsste man nicht, dass sich die Ereignisse des Films tatsächlich wie dargestellt zugetragen haben, würde man ihn für einen dystopischen Film halten. Im Umgang der DDR mit dem Ungarnkonflikt ergeben sich gruselige Ähnlichkeiten zur medialen Rezeption des Ukrainekunflikts heute. Auch heute stellt Russland noch alle seine Feinde als "Nazis" dar.....ähnlich wird auch die mediale Berichterstattung der DDR über den Ungarnaufstand im Film dargestellt. Als würde man Ungarn sagen und die heutige Ukraine meinen.... Auch die Verfolgung, Marginalisierung und Hetze der DDR gegen das Christentum wird im Film angeschnitten und überraschend ehrlich thematisiert. Die DDR war eben ein Staat, der seine Untertanen bis in die intimste Ebene kontrolliert und überwacht hat. Dieser FIlm ist wichtig. Wichtiger als jeder andere deutsche Film des letzten Jahrzehnts! Denn er schreit uns geradezu zu: NIE WIEDER KOMMUNISMUS! NIE MEHR! GEBT MARXISTEN KEINE STIMME UND KEINEN FUSSBREIT BODEN! Ein Schrei, der heute, wo Marxismus als "gut und nur gescheitert" betrachtet wird umso wichtiger wird!. Ich hoffe dass dieser Film endlich bedeutet, dass die verbrechen des Kommunismus endlich historisch aufgearbeitet werden, damit die Geschichte sich nicht wiederholt. Dieser Film wäre ein Oscarkanditat. Nur leider ist hollywood so links, dass er vermutlich keine Chance hätte. Alles in Allem: der beste deutsche Film der letzten Jahrzehnte und einer der besten Filme dieses Jahres überhaupt! Sehenswert und wichtig!

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peter.novotny, 09.03.2018

Das schweigende Klassenzimmer

Sehr bewegender, sehr spannender Film über zivilen Ungehorsam im Auge der völligen gesellschaftlichen Ausschaltung. Die wahre Geschichte behandelt den Mut einer gruppe von Schülern, die ihr Abitur und ihre Zukunft aufs Spiel setzen für ihre Integrität und ihren Drang, auf die Wahrheit hinzuweisen: die Wahrheit, dass die Terrorherrschaft der Sowjets in Mittel- und Osteuropa beednet gehört. Im Angesicht des Ungarnaufstandes entschließt sich eine Schulklasse, eine Schweigeminute für die Opfer des sowjetischen terrors einzulegen - koste es, was es wolle. Sehenswerte wahre Geschichte, die einem viel zum Nachdenken gibt und erschütternd aktuell ist.

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andimas1980, 09.03.2018

Die Wahrheit über die DDR

Zum Glück traut man sich endlich, die DDR so dazustellen, wie sie tatsächlich gewesen war. Mein Vater wuchs in der DDR auf und er hat einiges darüber mitbekommen wie der Staat Andersdenkende unterdrückt hat. Ich habe diesen Film mit ihm gesehen und er hatte Tränen in den Augen. Umso tragischer ist es, wie auch heute wieder gegen Andersdenkende und Kritiker vorgegangen wird. Wo Eltern verhaftet werden, weil sie ihre 9-jährigen Kinder aus em Sexualkundeunterricht nehmen. Es ist die Aufgabe jedes Einzelnen, dafür zu sorgen, dass diese Zeiten nie wieder kommen! Ich bin sehr froh, dass endlich ein Film diese dunkle Episode deutscher Geschichte kritisch und wahrheitsgemäß beleuchtet! Der Film ist extrem spannend und sehr gut gespielt! Man weiß bis zum Schluss nicht, was aus den Schülern werden wird. Ich frage mich was aus ihnen im Westen tatsächlich geworden ist.

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