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George Miller mit Tilda Swinton und dem Flaschengeist

Regisseur George Miller über seinen Fantasyfilm "Three Thousand Years of Longing" und veränderte Sehgewohnheiten.

02.09.2022
Alithea Binnie (Tilda Swinton) ist eine Gelehrte, die nach Istanbul kommt, um einen Vortrag zu halten. Dort kauft sie in einem Geschäft eine blau-weiße Vase und reinigt sie im Hotel mit ihrer Zahnbürste. Heraus kommt plötzlich ein riesiger Flaschengeist (Idris Elba), der verspricht, ihr drei Wünsche zu erfüllen, was auch immer ihr Herz begehrt. Zuerst schließt sie ihre Augen und hofft, dass sie bloß träumt, aber: Dieser Flaschengeist ist ganz real. Und auch die Wünsche, die sie offenbart, sind real. Die schwarze Fantasy-Komödie "Three Thousand Years of Longing" von George Miller ist dessen erste Arbeit seit "Mad Max: Fury Road“.

Mr. Miller, Ihr Film basiert auf A.S. Byatts Kurzgeschichte "The Djinn in the Nightingale’s Eye" und ist eine Hommage an die Freuden des Erzählens, und darüber, der Fantasie freien Lauf zu lassen.

George Miller: Das sehe ich genauso. Die Geschichte ist sehr kurz, beinhaltet aber dennoch einen großen Ideen-Reichtum, den ich unbedingt für diesen Film in epischer Breite ausrollen wollte. Ich weiß nicht, warum, aber ich fühlte mich zu der Story gleich hingezogen. Manchmal kann man das nicht sofort benennen, was es ist. Es schien um viele Dinge zu gehen, um die es in den meisten großen Geschichten geht, um Liebe, Sterblichkeit, Verlangen. Ich habe diesen Film auch deshalb gemacht, weil sich die Art und Weise, wie wir heute Geschichten erzählen, gerade dramatisch verändert. Das hat vor allem mit den sozialen Medien zu tun. Es gibt Filme und es gibt Bücher, und dann gibt es soziale Medien. Dort werden Inhalte in wenigen Sekunden verdichtet wiedergegeben. Das bedeutet, dass sich die Erzählrhythmen entsprechend verändern. Auch die Orte, wo die Menschen Filme konsumieren, verändern sich stark. Anstatt auf eine Leinwand zu schauen, starren sie auf kleine Handy-Bildschirme und ihre Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer. Und wenn die Leute nicht in der Lage sind, die Menge an Details aufzunehmen, die Sie brauchen, um einer Geschichte über 90 Minuten oder länger zu folgen, dann werden wir in Schwierigkeiten geraten. Für Details gibt es in den sozialen Medien und unter den neuen Sehgewohnheiten keinen Platz mehr.

Sie hingegen sind ein Verfechter der ausgedehnten Erzählform.
Das stimmt, ich will eher weniger am Hype in sozialen Medien partizipieren. Ich liebe Geschichten, wenn sie ausführlich und episch sind, so wie jene in diesem Film. Manche Storys entfernen einen von dir selbst, manche führen dich zu dir. Mir sind Erstere manchmal lieber, weil sie dir eine Pause von dir selbst gönnen. Das ist oftmals ganz gesund, denke ich.

Wie viel bringen Sie von Ihrer Persönlichkeit ein, wenn Sie eine Geschichte wie diese adaptieren?
In der Figur von Alithea steckt viel von mir. Wahrscheinlich bin ich auch deshalb so fasziniert von der Geschichte gewesen, weil ich darin etwas erkannte, was mir nahe war. Zudem regte das Setting meine Fantasie enorm an: Hier war eine Geschichte, die im Wesentlichen ein Gespräch zwischen zwei Figuren in einem Hotelzimmer in Istanbul war, und das Gespräch dauert etwa 70 Minuten. Aber die Geschichten, die sie sich erzählten, umfassten 3.000 Jahre. Da war also schon dieses Paradoxon eingebaut, nach dem ich beim Filmemachen immer suche.

Hatten Sie die Besetzung der Rollen mit Tilda Swinton und Idris Elba von Beginn an im Kopf?
Ja! Als ich die beiden das erste Mal gemeinsam sah, dachte ich: Das sind meine Schauspieler! Tilda hat eine immense Intelligenz und ist als Künstlerin genauso da wie als Schauspielerin. Idris hat mich umgehauen. Er denkt nicht nur als Schauspieler, wenn er einen Film dreht, sondern ist auch in der Gedankenwelt des Regisseurs daheim. Wie wenn man miteinander kommuniziert, ohne sprechen zu müssen. Diese nonverbale Kommunikation empfinde ich als großen Vorteil bei einem Filmdreh, bei dem man ein großes Team dirigieren muss. Wenn dich deine Schauspieler sozusagen blind verstehen, dann erleichtert das die Arbeit enorm.

Mehr Infos zu "Three Thousand Years of Longing" !

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