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Roland Emmerich im Sturzflug

Der deutsche Regisseur im Interview zu seiner Weltkriegs-Schlacht "Midway - Für die Freiheit"

08.11.2019
In "Midway - Für die Freiheit“ zeigt Roland Emmerich ("Independence Day“) einmal mehr, was für ein großartiger Spektakelregisseur in ihm steckt: Bombastisch setzt er den Zweiten Weltkrieg und die Schlachten im Pazifik zwischen Amerikanern und Japanern in Szene. Wir sprachen mit ihm über den Film.

Herr Emmerich, Sie haben große Teile von "Midway“ an Originalschauplätzen gedreht. War das ein großer Aufwand?
Roland Emmerich: Von den Drehorten her nicht. Es gibt in Pearl Harbour ganze Gegenden, hauptsächlich Fort Island, die unverändert stehen gelassen worden sind. Das sind tolle Kulissen. Nur die Drehgenehmigungen waren nicht zu bekommen. Dann trafen wir uns mit dem zuständigen General, der zunächst recht schnippisch war, weil er sagte, „Ach, das wird wieder einer dieser großen Hollywood-Filme, mit einer Love-Story in der Mitte“. Er prahlte damit, einen vergessenen Helden der Schlacht um Midway zu kennen, den todesmutigen Piloten Dick Best, über den niemand mehr spricht. „Wer im Raum kennt Dick Best?“ Die anwesenden Militärtypen kannten ihn nicht, nur ich hob die Hand und sagte: „Unser Film ist über Dick Best“. Das änderte alles: Wir durften überall drehen, wo wir wollten. Und der General bekam sogar eine Statistenrolle im Film.

Auf eine Love Story haben Sie gottseidank verzichtet.
Für solchen Kitsch wäre sowieso kein Platz gewesen, denn diese Schlachten, die in dieser Zeitspanne von Pearl Harbour bis Midway stattgefunden haben – wir sprechen hier über sechs Monate – sind schon sehr gut auserzählt, da muss man gar nichts mehr dazu erfinden. Ich wollte den Film schon vor 20 Jahren machen, und damals hatte ich einen Deal mit Columbia TriStar, die gerade von Sony übernommen worden waren. Columbia war begeistert von der Idee, aber der Mutterkonzern Sony entschied sich schließlich, den Film nicht zu machen. Darüber war ich irre enttäuscht. Deshalb hat Sony mir damals die Regie zu „The Patriot“ anvertraut, weil sie dachten, ich will einen Kriegsfilm machen, also warum nicht einen über die amerikanische Revolution. Später, als 2001 „Pearl Harbour“ herauskam, konnte das Projekt wieder nicht umgesetzt werden, da musste man dann etliche Jahre zuwarten.

Regisseur John Ford drehte damals bei den Truppen einen Propagandafilm für die Navy, „The Battle of Midway“. Waren seine Bilder eine Inspirationsquelle für Sie?
Ja, den haben wir uns mehrmals angesehen, aber es gibt einen besseren Film, der heißt „The Fighting Lady“ und wurde ein Jahr später gedreht. Er zeigt den Alltag auf einem Flugzeugträger. Wir haben einige der Einstellungen dieses Films nachgemacht, vor allem die Szenen, in denen die Flugzeuge aus der Schlacht halb zerschossen wieder auf dem Flugzeugträger landen. Die krachten förmlich herunter, das konnten wir in diesem Film gut studieren.

Stimmt es, dass Sie 1977 nach dem Kinobesuch von „Star Wars“ überhaupt erst beschlossen haben, Regie zu studieren?
Das war nicht nur „Star Wars“, sondern vor allem Spielbergs „Die unheimliche Begegnung der Dritten Art“, die beide im selben Jahr herauskamen. Ich war damals gerade eine Freundin in Paris besuchen, die dort Mode studierte. Ich schlenderte über die Champs-Élysées und sah plötzlich auf einem Kino, dass hier schon Spielbergs neuer Film lief, und dann noch dazu in englischer Originalfassung. Da bin ich sofort rein. Für mich war das fast wie ein religiöses Erlebnis. Als ich rauskam, stellte ich mich gleich nochmal an in die Reihe, um den Film nochmals zu sehen. Insgesamt sah ich ihn vier, fünf Mal in dieser Woche. Für mich war danach klar: Solche Filme sollte man machen, und nicht dieses deutsche Autorenkino, das mir dagegen unendlich langweilig vorkam.

Haben Sie Pläne für ein neues Desaster- oder Alien-Invasion-Movie?
Ja, mein nächster Film wird „Moonfall“ heißen und in dieser Ecke zuhause sein. Der Film handelt davon, dass der Mond droht, auf die Erde zu fallen, und die Menschen ahnen nicht, dass der Mond gar nicht das ist, was alle glauben. So lautet der kurze Pitch. Es wird sicher ein Spaß.


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