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Franz Klammer Superstar

Wir trafen die Abfahrer-Legende zum Interview über das Bio-Pic!

03.11.2021
Julian Waldner spielt den jungen Franz Klammer, in Andreas Schmieds Klammer - Chasing the Line : Darin folgt der Regisseur dem Ski-Star Klammer durch jene Woche, die für seine Karriere die entscheidendste war: 1976, als Klammer in Innsbruck olympisches Gold holte. Ein Film voller Rasanz und Emotionen!

cineplexx.at: Wenn sie heute zurückschauen auf dieses Olympia-Rennen von 1976, welche Emotionen gehen ihnen durch den Kopf?

Franz Klammer: Wenn ich in Innsbruck vorbeifahre, dann schaue ich natürlich auf den Berg und stelle fest: Es war für mich schon ein Schicksalsberg. Im positivsten Sinne nämlich, dass sich das Leben in so eine gute Richtung gedreht hat. Wobei, es war vorher auch gut. Als junger Mensch bekam ich die Gelegenheit, diesen Sport zu betreiben, ich kam in der Welt herum, ich war erfolgreich. Der Berg und das Rennen, beides weckt Emotionen in mir, aber es ist nicht so, dass ich jeden Tag mit diesen Emotionen zu Bett gehe.

Es gehört viel Ehrgeiz dazu, sich soweit rauf zu kämpfen als Sportler. Was war Ihre Motivation damals?
Für mich war die Freude am Skifahren der Hauptgrund, und dabei in erster Linie das Rennfahren, weil es mir so viel Spaß gemacht hat. Im Starthaus drinnen zu stehen, einfach loszufahren, ans Limit zu gehen und auch schneller zu fahren als die anderen, das war mein Anreiz. Es ist aber auch wichtig, zu wissen, wo dein Limit ist. Und nicht hirnrissig irgendwas zu riskieren und dann zu stürzen. Die Aufgabe war immer, die Balance zwischen Risiko und einer schnellen Abfahrt zu finden - dabei passieren immer wieder Fehler. Wichtig ist, dass einen die Fehler nicht aus dem Konzept bringen. Ich habe eigentlich die Gabe gehabt, meine Fehler oftmals in eine schnelle Zeit umzusetzen.


Die Abfahrer von heute sind noch viel "optimierter" unterwegs als Sie damals, haben mehr Messungen, Kameras, Techniker. Ist das noch der Skisport, den Sie kannten?
Nein, es ist ein anderer Sport. Damals hatten wir zwei Bretteln unter den Füßen, Skischuhe und Bindung, und sind dann von oben bis unten ins Ziel gefahren. Heute ist das Material anders, und auch die Pisten sind anders. Das Training sowieso, es sind andere Athleten. Alles ist glatter geworden. Damals gab es Passagen auf der Strecke, wo ich wirklich Zeit holen konnte. Heutzutage, so wie man die Pisten präpariert, wäre es sicher nicht möglich, dass ich von der Zwischenzeit bis zum Ziel fünf Zehntel auf Bernhard Russi aufhole. Das ging damals. Aber durch den Kunstschnee sind alle natürlichen Bodenwellen weg, es ist insgesamt schneller geworden und deshalb ist es heute wahrscheinlich schwieriger als damals, ein Rennen zu gewinnen.


Würden Sie dann sagen, der Sport ist anspruchsvoller geworden? Bei mir war’s so: Ich wusste, beim Springen bin ich nicht ganz so gut, und auch nicht beim Gleiten. Aber jetzt habe ich drei Kurven, wo ich die Zeit aufholen kann. Und wenn ich in der heutigen Abfahrerszene nur drei Kurven als Konzept für eine Abfahrt habe, bin ich sicher nicht vorne dabei. Dazu gehört heute mehr.

Sind Sie zufrieden mit "Klammer - Chasing the Line"?
Das ganze Thema ist sehr gut getroffen, auch, was den Titel angeht: Dass ich auf der Piste immer versucht habe, die ideale Linie zu finden, und diese auch immer wieder aufs Neue suchen musste, oft auch verfehlt habe, aber immer irgendwie um sie herum mit viel Tempo von Zwischenzeit zu Zwischenzeit gefahren bin. Das bringt der Film sehr gut rüber.

Wie war der Moment vor dieser Olympia-Abfahrt, als sie erst als 15. an den Start gingen? Sind das quälende Minuten des Wartens? Der Film legt das zumindest nahe.
Ja, schon, aber du darfst in dieser Situation keine Angst vor der Niederlage haben. Das ist eigentlich das Wesentlichste. Wenn du Angst hast, dass da irgendwas passieren kann, dann riskierst du nicht das letzte Hemd. Was aber in so einem Fall absolut notwendig ist. Ich habe immer Respekt gehabt vor der Piste. Ich habe gewusst, ich kann das. Ich kann schneller sein als die anderen. Ich brauchte keine Angst zu haben, denn ich war technisch und mental sehr gut vorbereitet.

Welchen Stellenwert hat die mentale Stärke?
Damals dachte ich, man braucht als Abfahrtsläufer 60 Prozent Ski-Talent und 40 Prozent Nerven. Heute weiß ich: Es sind zehn Prozent Können und 90 Prozent Psyche. Gewinnen kannst du nur mit dem Kopf.

Mehr Infos zum Film gibt´s hier !

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