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Oscars 2019: Politik und versöhnliche Töne

Die 91. Oscar-Verleihung endete mit einem Überraschungssieg

25.02.2019
Den fehlenden Moderator hat eigentlich niemand vermisst: Bei der 91. Oscargala in Los Angeles übernahmen die Presenter die Hauptarbeit des Moderators, indem sie den einen oder anderen zynischen Kommentar schoben. Wirklich politisch war die Verleihung aber nicht – höchstens in der Wahl der Preisträger: Da trug Peter Farrellys Rassismus-Drama "Green Book - Eine besondere Freundschaft" den Oscar als bester Film nach Hause, und auch fürs beste Drehbuch und den besten Nebendarsteller Mahershala Ali.

Dreifach war auch der Triumph für den Mexikaner Alfonso Cuaron, der mit seinen schwarzweißen Kindheitserinnerungen in "Roma" nicht nur für den besten fremdsprachigen Film sondern auch für die beste Kamera und die beste Regie ausgezeichnet wurde – ein Sieg auch für Netflix, das den Film produzierte – es gelang dem Streamingdienst damit erstmals, bei den Oscars abzuräumen. Yorgos Lanthimos' "The Favourite - Intrigen und Irrsinn" indes konnte nur eine seiner zehn Nominierungen in einen Oscar ummünzen: Olivia Colman schlug mit ihrer Leistung als desolate Queen Anne Ko-Favoritin Glenn Close aus dem Feld, die nun bereits sieben erfolglose Oscar-Nominierungen am Konto hat. Bei den Herren gewann – fast wie erwartet – Rami Malek in der Rolle von Freddie Mercury im Film "Bohemian Rhapsody" die Trophäe. Der Film erhielt außerdem drei Ehrungen in den Ton- und Schnittkategorien. Beste Nebendarstellerin wurde Regina King ("Beale Street" ) – und damit gingen drei der vier Schauspielerpreise an Nominierte mit nicht-weißer Hautfarbe. Die Diversität ist also endlich auch bei den Oscars angekommen.

Das brachte auch Spike Lee zum Jubeln: Er hatte den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch für "Blackkklansman" gewonnen (obwohl ihm auch der Regie-Oscar gebührt hätte) – und nutzte seine Rede zu einem flammenden Aufruf für eine Veränderung im Land: „Die Präsidentschaftswahlen 2020 stehen sehr bald vor der Tür. Lassen Sie uns darauf achten, dass wir diesmal auf der richtigen Seite der Geschichte stehen“, sagte Lee in der Hoffnung auf eine Abwahl von Donald Trump.

Die Oscars: Politikum oder nicht, immerhin gab es auch rührende Momente: Etwa als Lady Gaga gemeinsam mit Bradley Cooper ihren Hit „Shallow“ aus "A Star Is Born" präsentierte; sie erhielt kurze Zeit später den Oscar für den besten Song. „Das, was wir hier machen, ist harte Arbeit“, sagte sie in ihrer Rede. „Und alle können etwas erreichen, solange sie nur an sich glauben“. Keine neuen, aber sehr versöhnliche Töne, die jede Oscar-Verleihung braucht.



Alle Gewinner im Überblick


Bester Film: "Green Book – Eine besondere Freundschaft" (Produzenten: Jim Burke, Charles B. Wessler, Brian Currie, Peter Farrelly und Nick Vallelonga)

Beste Regie: Alfonso Cuarón ("Roma")

Beste Hauptdarstellerin: Olivia Colman ("The Favourite - Intrigen und Irrsinn")

Bester Hauptdarsteller: Rami Malek ("Bohemian Rhapsody")

Beste Nebendarstellerin: Regina King ("Beale Street")

Bester Nebendarsteller: Mahershala Ali ("Green Book – Eine besondere Freundschaft")

Bester nicht-englischsprachiger Film: "Roma" (Mexiko)

Bestes Original-Drehbuch: "Green Book – Eine besondere Freundschaft" (von Nick Vallelonga, Brian Currie und Peter Farrelly)

Bestes adaptiertes Drehbuch: "BlacKkKlansman" (Screenplay: Charlie Wachtel, David Rabinowitz, Kevin Willmott und Spike Lee)

Beste Kamera: Alfonso Cuarón ("Roma")

Bester Schnitt: John Ottman ("Bohemian Rhapsody")

Beste Filmmusik: Ludwig Goransson ("Black Panther")

Bester Filmsong: "Shallow" (aus "A Star Is Born"; Musik & Text von Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando und Andrew Wyatt)

Bester Tonschnitt: John Warhurst und Nina Hartstone ("Bohemian Rhapsody")

Beste Tonmischung: Paul Massey, Tim Cavagin und John Casali ("Bohemian Rhapsody")

Bestes Produktionsdesign: "Black Panther" (Produktionsdesign: Hannah Beachler; Set Dekoration: Jay Hart)

Bestes Make-up & beste Frisur: Greg Cannom, Kate Biscoe und Patricia Dehaney ("Vice - Der zweite Mann")

Bestes Kostümdesign: Ruth Carter ("Black Panther")

Beste Spezialeffekte: Paul Lambert, Ian Hunter, Tristan Myles und J.D. Schwalm ("Aufbruch zum Mond")

Bester Animationsfilm: Bob Persichetti, Peter Ramsey, Rodney Rothman, Phil Lord und Christopher Miller ("Spider-Man: A New Universe")

Bester Animations-Kurzfilm: Domee Shi und Becky Neiman-Cobb ("Bao")

Bester Dokumentarfilm: Elizabeth Chai Vasarhelyi, Jimmy Chin, Evan Hayes und Shannon Dill ("Free Solo")

Bester Dokumentar-Kurzfilm: Rayka Zehtabchi und Melissa Berton ("Period. End of Sentence.")

Bester Live-Action-Kurzfilm: Guy Nattiv und Jaime Ray Newman ("Skin")

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