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Sicheritz: Humor und Moral

In „Baumschlager“ thematisiert Harald Sicheritz den Nahost-Konflikt, anhand einer Sexkomödie

22.09.2017
UN-Soldat Baumschlager (Thomas Stipsits) hat daheim in Wien eine Ehefrau (Gerti Drassl), und je eine Geliebte in Israel und im Libanon, an dessen Grenze er stationiert ist. Das sorgt bald für unangenehme diplomatische Verstimmungen in beiden Ländern. „Hinterholz 8“-Regisseur Harald Sicheritz im Interview über seine neue Komödie „Baumschlager“:

Was genau hat Sie an dem Projekt „Baumschlager“ überzeugt, dass Sie zugesagt haben, die Regie für den Film zu übernehmen?
Harald Sicheritz: Die Geschichte von Werner Baumschlager ist besonders, nicht einfach nur „more of the same“. Die israelische Drehbuchautorin Maayan Oz ist eine junge Frau, die einen komplett anderen Blick auf die Dinge hat als wir. Denn die Auffassung von dem, was eine UNO-Truppe ist, ist hier in Österreich zum Beispiel eine ganz andere als im Nahen Osten. Es gibt nichts, was die Menschen im Nahen Osten so sehr eint wie die Ablehnung der UNO, die man dort prinzipiell nicht mag.

„Baumschlager“ ist nicht nur eine reine Komödie – es geht darin auch um den Israel-Konflikt, um Beziehungsprobleme und noch einiges mehr. Das Drehbuch ist vollgepackt mit den unterschiedlichsten Themen …
Wobei diese Themen untereinander eine Ordnung haben. Die Verhältnisse, in denen die Menschen dort leben, sind die Klammer für alles. Ich fand das reizvoll, denn es entspricht einem der Anliegen meines bisherigen Schaffens – sich einem unlösbaren Konflikt satirisch und schwarzhumorig zu nähren.

Für Thomas Stipsits ist es die erste Hauptrolle in einem Film. Was macht ihn für Sie zur Idealbesetzung dieser Komödie?
Hauptmann Baumschlager macht in „Baumschlager“ verschiedene Dinge, die man nicht gut finden muss – aber man kann ihm auch nie böse Absicht unterstellen. Thomas Stipsits ist privat ein empathiefähiger Mensch und man empfindet auch für ihn Empathie. Er kann im Prinzip machen, was er will – so wie sein Herz da durchschlägt wünscht man sich, dass ihm nichts passiert.

Darf Humor im Film eigentlich alles oder gibt es für Sie bei bestimmten Themen dann doch Grenzen?
Was Humor darf, ist, unorthodox sein – im besten Wortsinn. Ich glaube, dass ein humorvoller Mensch per se schon ein moralischer Mensch ist. Es gibt diesen bestimmten Spruch: „Niemand ist verletzlicher als ein Zyniker.“ Ich bin zwar kein Zyniker, aber man muss ein Moralgebäude haben, um satirisch denken zu können.

In den letzten Jahren haben Sie verstärkt im Fernsehen gearbeitet. Sie haben unter anderem einige „Tatorte“ gedreht und zeichneten für jeweils eine halbe Staffel der ORF-Erfolgsserie „Vorstadtweiber“ verantwortlich. Hat Sie das Medium Fernsehen zuletzt mehr interessiert als das Kino oder waren die Drehbücher dort schlicht und einfach besser?
Nein, aber die Entwicklung eines Kinoprojektes dauert nun einmal deutlich länger als zum Beispiel die Regie bei einer halben Staffel der Fernsehserie „Vorstadtweiber“. Das ist ein anderer Aufwand. Aber das Gute an Österreich ist ja: Es gibt diese sinnbefreite, künstliche Aufteilung in Werbefilm-, Fernseh- und Kinoregisseur hier einfach nicht. Ich habe deshalb das große Glück, dass ich das machen kann, was ich interessant finde.

"Baumschlager" jetzt nur im Kino!

Harald Sicheritz (Regie) © Dor Film / Foto: Vered Adir

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