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George Clooney: „Ein Film voller Wut“

„Suburbicon“ heißt George Clooneys sechste Regiearbeit, die auf einem Script der Coen-Brüder basiert.

10.11.2017
In „Suburbicon“, der auf einem unverfilmten Drehbuch der Brüder Joel und Ethan Coen basiert, zeigt George Clooney das Vorstadtidyll der 1950er Jahre, als sich jeder Amerikaner für 6000 Dollar ein Häuschen mit Grund, Garten und Pool bauen konnte, in dem es sich gut leben ließ. „Wenn man weiß war“, schränkt Clooney ein. „Denn nicht alle durften in dem Pool baden“. Der Zuzug der ersten schwarzen Familie nach Suburbicon bringt die Nachbarn auf, offener Rassismus und Gewaltaktionen brechen aus.

Clooney benutzt dieses Sujet aber nur als Rahmenhandlung für seine eigentliche Geschichte: Im Nachbarhaus ist ein typischer Durchschnittsamerikaner (Matt Damon) gerade dabei, seine gelähmte Ehefrau (Julianne Moore) ermorden zu lassen und sie durch deren Zwillingsschwester (auch Moore) zu ersetzen. Mit dem Geld der Lebensversicherung will man sich ein neues Leben aufbauen, irgendwo in der Karibik. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. „Egal, was sie angreifen, es wird zu Gift“, sagt Clooney. „Das beginnt schon damit, dass der kleine Sohn alles mitbekommt“. Aus der Perspektive des Kindes erzählt Clooney seine Geschichte.

In Clooneys „Suburbicon“ gibt es offenen Rassismus gegen Schwarze, der - wie so oft - von der Realität überholt wurde. „Um einen Film zu drehen, braucht man zwei Jahre“, sagt Clooney. „Da ist das, was man damit sagen will, meist schon wieder weit entfernt“. Diesmal aber hat Clooney offenbar einen wunden Punkt getroffen: „Die Amerikaner haben sich niemals wirklich mit ihrer rassistischen Vergangenheit auseinandergesetzt. Das ist immer noch unaufgearbeitet“.

„Schon in den 50ern hörte man überall, dass Amerika ‚great again‘ werden soll“, sagt Clooney. „Ich hatte großes Interesse daran, unsere heutigen Probleme in einem Umfeld der 1950er zu untersuchen. Eine kranke Familie inmitten einer kranken Gesellschaft zu platzieren, erschien mir das richtige Mittel dazu“.

„Suburbicon“ ist mit all seiner Gewalt und gleichzeitiger Boshaftigkeit wie ein Ausrufezeichen eines auf sein Land nicht gut zu sprechenden Künstlers. „Sagen wir es so: Der Film ist ein wütender Film“, sagt Clooney. „Mein Land ist in einem wütenden Zustand, so viel Wut habe ich dort noch nie gesehen. ‚Suburbicon‘ reflektiert diese Wut im Land“.

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